18. FEB 2010

Weniger leerstehende Wohnungen in Leipzig

In Leipzig standen im Jahr 2008 deutlich weniger Wohnungen leer als in den Jahren zuvor. Das besagt der aktuelle Monitoringbericht zum Wohnungsmarkt.

Der Wohnungsleerstand in Leipzig ist deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem Monitoringbericht 2009 hervor, den der Leipziger Baubürgermeister Martin zur Nedden vorgelegt hat. Demnach waren im Jahr 2008 nur noch rund 38.000 Wohnungen unbewohnt. Das entspricht einem Anteil von etwa zwölf Prozent. Als Ziel hatte sich die Messestadt zwischen 25.800 und 45.500 verwaiste Wohnungen gesteckt.

Mehr Menschen leben in Altbauwohnungen

Abgerissen wurden seit 2001 rund 12.900 Wohnungen, zwei Drittel davon in Plattenbaugebieten. Diese Bauarbeiten wurden mit insgesamt mehr als 46 Millionen Euro gefördert. Der Rückbau soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, allerdings in geringerem Maße. Außerdem enstanden laut dem Bericht seit dem Jahr 2000 rund 33 Hektar Grünflächen in den Parks der Stadtteile. 82 Prozent der Altbauwohnungen seien inzwischen saniert. Auch lebten mehr Menschen im Altbau als noch 2008. Hingegen waren die Neubaugebiete den Angaben zufolge weniger gefragt.

Hintergründe zum Monitoringbericht

Der Monitoringbericht liefert eine Bestandsaufnahme zu den Themenfeldern Wohnungsmarktentwicklung, Stadtumbau und Stadterneuerung. Auf seiner Grundlage soll in Leipzig weiter über die Strategien im Stadtumbau und in der Entwicklung der Stadtteile diskutiert werden.

Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2010, 15:31 Uhr

Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/7101335.html (18.02.2010)